Zum Vergrößern anklicken.rotz Sambafestival fanden auch in diesem Jahr am 14. und 15. Juli ca. 4.000 Besucher ihren Weg zur Zeitreise in die Vergangenheit, die nun schon zum siebten Mal auf der Veste Coburg stattfand.

nter dem Thema "Von Geschütz und Feuerwerk" gewährten annähernd 200 Akteure tiefere Einblicke in die faszinierende Welt der historischen "ernsten Feuerwerkerei". In den Lagern des 15. und 17. Jahrhunderts konnten die Besucher an zahlreichen Infostationen in diese vergleichsweise unbekannte Materie eintauchen. Fachkundige Erläuterungen zu den Geheimnissen des Schwarzpulvers und zur weiten Palette der Feuerwerksstoffe gab es genauso wie die Anfertigung vor Ort von Halbfabrikaten und Endprodukten wie Lunten, Luder, Zünder, Handgranaten, Feuerballen, Traubenhagel, Brandpfeile und vieles mehr.

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n verschiedenen Demoplätzen wurden einige der nach historischen Quellen und den wenigen überlieferten Originalen rekonstruierten ernsten Feuerwerke in Aktion gezeigt. So haben sicherlich die meisten der Besucher zum ersten Mal den Gebrauch von Pechkränzen, Nebel- und Stinkkugeln, Klebfeuern, Sturmfässlein und Petarden erleben können.

eil dieses Themas war natürlich auch die entsprechende medizinische Versorgung, die durch entsprechende Stationen sowohl für das 15. als auch für das 17. Jahrhundert eindrucksvoll dem Besucher vermittelt wurden. Täuschend echt wurde dabei die Behandlung leichter bis schwerster Verletzungen nachgestellt.

ur Feuerwerkskunst gehörte auch die Artillerie, deren Unterschiedlichkeit und Einsatzmöglichkeiten kenntnisreich erklärt und mit Hilfe Zum Vergrößern anklicken.von 15 Geschützen durch umfangreiche Schießdemonstrationen präsentiert wurden. Im "entschärften" Einsatz waren auch zwei mechanische Wurfmaschinenrekonstruktion, die zum Schleudern von Brand, Leucht- und Sprengsätzen dienten.

nsgesamt bot diese "Zeitreise" dem Besucher viele neue Informationen und Eindrücke, wie sie thematisch in dieser Dichte in vergleichbaren Veranstaltungen bislang sicherlich noch nie zu sehen waren. Zu verdanken ist dies in erster Linie den umfangreichen wissenschaftlichen und organisatorischen Vorarbeiten und den zahlreichen Akteuren, die schon weit im Vorfeld der Veranstaltung erhebliche Vorbereitungen zu treffen und zahlreiche Versuche durchzuführen hatten.